Schmuckgalerie Lalic
Foto von Nicole Graether

Maren Ringe und Michael Meyer lernten sich 1963 auf der Werkkunstschule Wuppertal kennen. Dank eines Stipendiums, das Michael Meyer mit einem Preis für eines seiner Werke erhielt, ging das junge Paar 1964 nach Berlin. Dort machten beide ihr Diplom, sie in Grafikdesign, er in Schmuckdesign und aus Meyer und Ringe wurde schließlich Meyer-Ringe.


1970 hat sie die kleine Schmuckgalerie in der Bleibtreustraße übernommen, während Michael Meyer-Ringe, dessen Werke immer auch bei Lalic zu erwerben sind, sich einen Namen als Goldschmied machte. 1973 bekam er den Herbert Hofmann Preis München und den 1. Preis des Landes Berlin für das gestaltende Handwerk, 1977 den Bayerischen Staatspreis Goldmedaille Handwerksmesse München und 1982 den Herbert Hofmann Preis München.
Seit 1976 mit dabei und wichtiger Teil von Lalic ist Lotta von Wrangel. Ihre offene Art und kenntnisreiche Beratung wissen die Kunden von Lalic zu schätzen.
Von den beiden Töchtern, die 1977 und 1982 zur Welt kamen, unterstützt die jüngere nach wie vor die Galerie.
Mit dem Umbau 1989 verdoppelte Maren Meyer-Ringe die Ausstellungsfläche, um bis zu 35 Künstlern Raum zu geben.
Die Begeisterung für zeitgenössischen Schmuck und der Ideenreichtum der Goldschmiede treibt das Team von Lalic, zu dem seit vielen Jahren ebenfalls Antje Scholz gehört, auch nach mehr als 40 Jahren weiter an.
Gemeinsam suchen sie den Schmuck aus und legen Wert auf Besonderheit und Schlichtheit, er soll alltagstauglich aber nicht alltäglich sein, auch im niedrigen Preissegment gibt es eine gezielte Auswahl, die sich abhebt vom Üblichen.